Neue Methodensammlung unterstützt die Begleitung von Studierenden im Praktikum
Die Begleitung angehender Lehrpersonen ist eine wichtige Aufgabe in der Lehrerausbildung. Ausbildungsbegleiterinnen und Ausbildungsbegleiter geben Einblicke in ihren Berufsalltag, unterstützen bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung, beobachten Lernprozesse und begleiten die professionelle Entwicklung der Studierenden durch Gespräche und Rückmeldungen.
Um sie bei dieser anspruchsvollen Aufgabe zu unterstützen, hat der Fachbereich Bildungswissenschaften der AHS eine umfangreiche Methodensammlung erarbeitet. Sie greift typische Situationen aus dem Praktikumsalltag auf und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie die Zusammenarbeit mit Studierenden gestaltet werden kann.
Vier Themenbereiche – zahlreiche praktische Anregungen
Die Methodensammlung ist in vier Bereiche gegliedert:
- Zusammenarbeit gestalten: Rollen und Erwartungen klären, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen und Studierende in ihrer Entwicklung unterstützen.
- Im Praktikum planen, gestalten und beobachten: Unterricht gemeinsam planen, unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit erproben und gezielt beobachten.
- Gespräche mit Studierenden führen: Lernförderliche Rückmeldungen geben, Reflexionsgespräche gestalten und Entwicklungsziele vereinbaren.
- Herausfordernden Situationen begegnen: Schwierige Situationen im Praktikumsalltag erkennen, reflektieren und konstruktiv bearbeiten.
Die Materialien sind bewusst als flexible Unterstützungsangebote gestaltet. Sie können zur Vorbereitung, als Orientierung in konkreten Situationen oder zur Reflexion der eigenen Begleitung genutzt werden.
Gemeinsam die Qualität der Lehrerbildung stärken
Mit der Methodensammlung möchte die AHS die Ausbildungsbegleiterinnen und Ausbildungsbegleiter in ihrer wichtigen Rolle stärken und die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis weiterentwickeln. Denn eine qualitätsvolle berufspraktische Ausbildung lebt vom gemeinsamen Lernen, vom Austausch und von einer Begleitung, die sich an den individuellen Entwicklungsbedürfnissen der Studierenden orientiert.
Die Methodensammlung steht allen Interessierten hier zur Verfügung. Eine Variante in gedruckter Form kann bei der Hochschule angefragt werden.