Mathehaus an der AHS vorgestellt

Wie hängen mathematische Kompetenzen zusammen? Welche Lernschritte bauen aufeinander auf? Und wie können Lehrpersonen den Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler besser einschätzen? Das „Mathehaus“ bietet eine anschauliche Orientierung für den Mathematikunterricht vom Kindergarten bis zum Ende der Primarschule.

Mathehaus an der AHS vorgestellt

Wie hängen mathematische Kompetenzen zusammen? Welche Lernschritte bauen aufeinander auf? Und wie können Lehrpersonen den Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler besser einschätzen? Das „Mathehaus“ bietet eine anschauliche Orientierung für den Mathematikunterricht vom Kindergarten bis zum Ende der Primarschule.

Ein Haus, in dem Mathematik zusammenhängt

Mathematik besteht aus vielen einzelnen Kompetenzen – doch im Unterricht stehen diese nicht für sich allein. Sie bauen aufeinander auf, greifen ineinander und entwickeln sich über mehrere Schuljahre hinweg. Genau diese Zusammenhänge macht das Mathehaus sichtbar.

Am Mittwoch, 30. September, wurde das von Pädagoginnen der Autonomen Hochschule Ostbelgien entwickelte Material interessierten Lehrpersonen vorgestellt. Anhand konkreter Beispiele erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den Aufbau des Mathehauses und in mögliche Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.

Das Mathehaus stellt die mathematische Kompetenzentwicklung bildlich als Fachwerkhaus dar. Die verschiedenen Bereiche und Kompetenzen sind miteinander verbunden und zeigen, welche Grundlagen für weitere Lernschritte benötigt werden. Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das Lehrpersonen dabei unterstützt, Mathematiklernen über die einzelnen Schuljahre hinweg in den Blick zu nehmen.

Orientierung für Planung und Förderung

Das Material kann Lehrpersonen bei der Unterrichtsplanung unterstützen und dabei helfen, Lernstände einzuschätzen und nächste Lernschritte zu bestimmen. Auch bei der gezielten Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler kann das Mathehaus als Orientierung dienen.

Entwickelt wurde das Mathehaus von den AHS-Pädagoginnen Catherine Schnackers, Marie-Christine Hoeven und Caroline Tillmanns. Ausgangspunkt war die Frage, wie sich mathematische Kompetenzen und ihre Entwicklung übersichtlich darstellen und stärker miteinander verknüpfen lassen.

Das Mathehaus ist dabei kein zusätzliches Lehrwerk. Vielmehr soll es Lehrpersonen helfen, den Blick auf die langfristige Entwicklung mathematischer Kompetenzen zu richten und einzelne Lerninhalte in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.

Die gedruckte Version des Mathehauses kann erworben werden. Eine digitale Version ist hier zugänglich.